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#660 Die Genealogien in 1. Mose 1–11

#660 Die Genealogien in 1. Mose 1–11

December 22, 2019

F

Sehr geehrter Prof. Craig,

Ihre neueren Arbeiten über die ersten Kapitel des Buches Genesis (1. Mose) haben mich fasziniert, aber auch ins Grübeln gebracht. Ins Grübeln, weil Ihre Aussagen so ganz anders sind als das, was ich in meinen 35 Lebensjahren gelernt habe! Fast komme ich mir vor wie jemand, dem man den Teppich unter den Füßen weggezogen hat. Ich habe mir Ihren „Defenders“-Vortrag zu dem Thema angehört und muss gestehen, dass Ihre Antworten bzw. Lösungsvorschläge zu einigen der „Probleme“ in diesen ersten Kapiteln der Bibel mich nicht alle wirklich überzeugen.

Eines dieser Probleme betrifft die Genealogien im Buch Genesis. Ich habe es so gelernt, dass der Ausdruck „zeugte“ nicht bedeuten muss, dass die „gezeugte“ Person buchstäblich der Sohn ist. Ich höre immer wieder das Argument, dass es die Menschen schon viel länger gibt als seit ein paar tausend Jahren. Aber dann sehe ich in dem Stammbaum in 1. Mose 5, dass jeweils das genaue Alter des zeugenden Vaters angegeben wird (z. B. „Und Seth lebte 105 Jahre, da zeugte er den Enosch“, Vers 6). Mein Problem ist diese Altersangabe, und nicht, ob Enosch der Sohn, Enkel oder gar Urenkel von Seth war.

In Ihrem Vortrag hatte ich etwas den Eindruck, dass Sie die Genealogien beiseite wischten, indem sie sagten, dass sie nicht wörtlich zu nehmen seien. Aber warum? Irgendwie hat mich die These, dass die ursprünglichen Leser die Stammbäume als eine übertreibende Stilisierung verstanden haben, nicht überzeugt. Ich glaube eher, dass sie wortwörtlich gemeint waren, eben weil sie so detailliert sind. Diesen Eindruck habe ich jedenfalls, wenn ich sie lese.

Aber ich habe noch eine zweite Frage. Wahrscheinlich gibt es keine Antwort auf sie, aber ich frage mich, ob sie auch Sie beschäftigt hat (mich beschäftigt sie sehr). Wenn es seit, sagen wir, 100.000 Jahren (was wahrscheinlich noch niedrig gegriffen ist, oder?) Menschen gibt, warum hat Gott dann bis zu den letzten paar tausend Jahren gewartet, bis er sich den Menschen konkret offenbarte? Warum ließ er über 90.000 Jahre lang die Menschen leben und sterben, bevor er sich ein Volk erwählte und einen Erlöser sandte? Klar, Gott kann jederzeit jeden Menschen retten, aber es will mir einfach nicht einleuchten, dass er so lange gewartet hat, bis er sich den Menschen konkret offenbarte. Ich kann logischerweise nicht alle Gründe kennen, die Gott für das hat, was er tut, sodass ich mir vielleicht nicht so sehr den Kopf zerbrechen sollte über diese Frage, aber – ich kann’s nicht ändern, sie treibt mich halt um! Danke im Voraus für Ihre Antwort und dass Sie sich die Zeit dafür nehmen.

Rebecca

United States

Prof. Craigs Antwort

A

Rebecca, ich teile Ihre Faszination und Ihre Verwirrung bezüglich meiner neueren Forschungen über den historischen Adam. Man kann da in der Tat ins Grübeln kommen.

Aber dass Sie den Eindruck hatten, ich hätte die Genealogien „beiseite gewischt“, hat mich doch überrascht, denn die Stammbäume in 1. Mose 1–11 sind ganz zentral für mein Argument, dass die Geschichten in 1. Mose 1–11 nicht bloße Mythen sind, sondern ein historisches Interesse haben.

Ich habe dargelegt, dass die Erzählungen in 1. Mose 1–11 genügend „Familienähnlichkeiten“ mit Mythen aufweisen, um als hebräische Mythen bezeichnet werden zu können. Doch dies ist noch nicht die ganze Geschichte. Dann in den Genealogien, die den Erzählungen ihr chronologisches Gerüst geben, kommt deutlich zum Ausdruck, dass Genesis 1–11 sich auch für die Historie interessiert.

In die Erzählungen im Buch Genesis sind genealogische Notizen eingestreut, die u. a. die Hauptprotagonisten der Erzählungen betreffen. Sie werden jeweils eingeleitet durch die Formel: „Dies ist die Generationenfolge [hebr. tôledôt, wörtlich: „Zeugungen“] von“, die in dem Buch immer wieder auftaucht (2,4; 5,1; 6,9; 10,1; 11,10.27; 25,12.19; 36,1.9; 37,2, jeweils rev. Elberfelder Übersetzung). Indem sie die Hauptfiguren in eine Abstammungslinie einordnet, verwandelt die tôledôt-Formel die Ur-Erzählungen in eine Ur-Geschichte. Was wir in Genesis 1–11 haben, ist nicht ein Sammelsurium prähistorischer Erzählungen, sondern ein chronologischer Bericht, der mit dem Augenblick der Schöpfung einsetzt und bis zur Berufung Abrahams geht. Die Genealogien leiten nahtlos zu der historischen Periode der Erzväter über, wo das historische Interesse offensichtlich und unbestritten ist. So wie Abraham als eine historische Person dargestellt wird, werden auch seine Vorfahren als historische Personen dargestellt.

Wie der Alttestamentler John Walton hervorhebt, gibt es keine Hinweise darauf, dass antike Genealogien Personen enthielten, von denen man nicht glaubte, dass sie existiert hatten.[1] Bei zahlreichen Königen in den antiken mesopotamischen Königslisten sind die Experten sicher, dass sie existiert haben.[2] „Es gibt von daher keinen Grund, die biblischen Genealogien anders zu deuten. Indem sie Adam in Stammbäumen erwähnen, behandeln die Autoren der Bibel ihn als historische Person.“[3]

Doch die antiken Genealogien waren nicht das Werk unparteiischer Geschichtsschreiber, sondern konnten durchaus nichthistorischen Absichten dienen. So geht es in der „Völkertafel“ in 1. Mose 10 trotz Ausdrücken wie „zeugte“ und „Söhne von“ nicht um Blutsbande, sondern um eine Auflistung von Völkern nach politischen, sprachlichen, geografischen und ähnlichen Faktoren – und der Verfasser der Genesis wusste das. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie Genealogien familiären, politischen und religiösen Zwecken dienen können.

In linearen Genealogien sind Komprimierungen und Ungenauigkeiten häufige Merkmale. In den antiken sumerischen, assyrischen und babylonischen Königslisten sind Lücken häufig. Heißt das, dass auch die Genealogien in 1. Mose 1–11 große Lücken aufweisen könnten? Wenn wir das tôledôt von Adam in 1. Mose 5,1-32 mit dem tôledôt von Sem in 11,10-26 zusammennehmen, erhalten wir eine Abfolge von Nachkommen von Adam bis zu Abraham, die keine Generationslücken zu erlauben scheint, aufgrund der durchgängig benutzten Formulierung „Als X n Jahre lang gelebt hatte, wurde er der Vater von Y, und als Y m Jahre lang gelebt hatte, wurde er der Vater von Z.“ Die Angabe des Alters des Vaters bei der Geburt seines Nachkommens scheint chronologische Lücken auszuschließen.

Doch bereits 1890 hat W.H. Green in einem zukunftsweisenden Artikel die Vollständigkeit der Genealogien im Buch Genesis bestritten.[4] Er untermauert seine Behauptung, dass man die Genealogien in 1. Mose 5 und 11 nicht als lückenlos betrachten muss, mit fünf Argumenten:

In zahlreichen anderen biblischen Genealogien gibt es unbestreitbar Raffungen.

Der Autor der Genealogien in 1. Mose 5 und 11 zählt die Lebensalter der aufgelisteten Personen nirgends zusammen; er äußert sich auch nicht über die Zeit, die seit der Schöpfung bzw. der Sintflut vergangen ist, während dies in 2. Mose 12,40 für die Zeit von der Übersiedelung der Israeliten nach Ägypten bis zum Exodus und in 1. Könige 6,1 für die Zeit vom Exodus bis zum Bau des Tempels sehr wohl geschieht.

Die engste Parallele zu dem von der Urgeschichte abgedeckten Zeitraum ist die Dauer der Sklaverei Israels in Ägypten, die nur durch eine Genealogie von Levi bis Mose und Aaron (2. Mose 6,16-26) abgedeckt wird – eine Genealogie, die nicht alle Zwischenglieder in dieser Abstammungslinie enthalten kann und daher nicht als Basis für eine chronologische Berechnung gemeint gewesen sein kann.

Insofern die Chroniken und Monumente des alten Ägypten zeigen, dass der Zeitraum zwischen der Sintflut und der Berufung Abrahams größer gewesen sein muss als das, was die Genealogie in 1. Mose 11 hergibt, widersprechen sie der Annahme, dass diese Genealogie als Grundlage für eine chronologische Berechnung dienen sollte.

Die symmetrische Struktur der Genealogien in 1. Mose 5 und 11 spricht für die Annahme, dass sie nicht alle Namen in den jeweiligen Abstammungslinien aufführen.

Diese Argumente sind alle plausibel. Den heutigen Exegeten fällt vor allem die künstliche Symmetrie wischen den zehn Vorfahren vor der Sintflut (Adam bis Noah) und den ebenfalls zehn nach der Sintflut (Sem bis Abraham) auf. Eine ähnliche Genealogie mit zehn Namen erscheint in Ruth 4,18-22 sowie in diversen sumerischen, assyrischen und babylonischen Königslisten. Nahum Sarna kommentiert: „Das Fazit ist eindeutig: Wir haben es hier mit einer bewussten, symmetrischen Schematisierung von Geschichte zu tun; die säuberlich ausbalancierten, signifikanten Zeitabschnitte drücken die fundamentale biblische Lehre aus, dass die Geschichte einen Sinn hat.“[5] Ebenso auffallend ist, dass der Verfasser der Genealogien die Lebensdauern der aufgelisteten Personen nicht zusammenzählt; offenbar ist ihm diese Gesamtzahl egal. Ganz anders ist hier die sumerische Königsliste, die Gesamtsummen und Untersummen der vor- und nachtsintflutlichen Regierungszeiten enthält.[6]

Weiter: Die Lebenszeiten der vorsintflutlichen Erzväter dürften wohl kaum wörtlich gemeint sein. Auch in der sumerischen Königsliste haben die Könige vor der Flut fantastisch lange Regierungszeiten, bis zu 43.200 Jahre für einen einzigen König, wobei nach der Flut die Länge abnimmt. Einen ähnlichen Einschnitt in den Genealogien durch die Sintflut finden wir in 1. Mose 5,32 und 9,28, und auch hier werden den Männern vor der Sintflut fantastisch lange Lebenszeiten zugeschrieben (wenn auch nicht so extrem wie bei den mesopotamischen Königen), und nach der Flut wird die Lebenserwartung kürzer. Auch dem Verfasser des Buches Genesis dürfte klar gewesen sein, wie fantastisch diese urzeitlichen Lebensspannen sind, was die Annahme nahelegt, dass die Genealogien nicht strikt historisch gemeint sind. Die Alttestamentler sind sich nicht einig, was der Grund für die den vorsintflutlichen Erzvätern zugeschriebenen ungeheuren Lebensspannen ist bzw. was sie bedeuten sollen.

Man könnte die Genealogien in 1. Mose 5 und 11 etwas „strecken“, indem man das Wort „Vater“ im Sinne von „Großvater“ oder ähnlich interpretiert (vgl. 1. Mose 46,12.25; 46,16-18): „Als X n Jahre lang gelebt hatte, wurde er der Großvater von Y, und als Y m Jahre lang gelebt hatte, wurde er der Großvater von Z.“ Doch dieses Verfahren stößt rasch an Grenzen, weil der Vorfahr immer noch ein bestimmtes Alter haben muss, wenn der Nachkomme geboren wird. Dazu gibt es in den Genealogien ein paar Angaben, die die Generationen sehr eng miteinander verbinden, so in 1. Mose 5,29, wo Lamech Noahs Namen erläutert. Die Theorie, dass „X war der Vater von Y“ auch bedeuten könnte „X war der Vater der Linie, die zu Y führte“ ist nicht plausibel, da die Genealogien implizieren, dass X noch lebte, als Y geboren wurde.

Wie sollten wir also die Genealogien in 1. Mose 1–11 verstehen? Aufgrund vergleichender Studien sumerischer Texte schlug der bekannte Assyriologe Thorkild Jacobsen vor, hier von einer neuen, eigenständigen Literaturgattung zu reden, die er „Mytho-Historie“ nannte. Ein den abendländischen Lesern vertrauteres Beispiel für das Genre der Mytho-Historie dürfte Homers Geschichte des Trojanischen Krieges in seiner Iias zu sein. Für den Altphilologen G.S. Kirk ist „vieles in der Ilias dem Inhalt nach ganz offensichtlich historisierend …. Selbst die Stimmen, die am wenigsten glauben, dass es tatsächlich einen ‚Trojanischen Krieg‘ gegeben hat, räumen ein, dass es zu einer Militäraktion kam und dass unter den Angreifern auch einige Achajer waren …. Die Geschichte basiert auf irgendeiner Erinnerung an die Vergangenheit und … ihr Verlauf wird in weitgehend realistischer Weise beschrieben.“[7] Die größte Ausnahme ist die Rolle der Götter in der Geschichte. Doch Kirk findet, dass viele der Personifizierungen physikalischer Phänomene und psychologischer Impulse in Ilias und Odyssee mitnichten „ein mythopoetisches Dickicht“ sind. Sie sind „eher Teil einer alten und archaistischen literarischen Konvention denn Ausdruck von Homers Annahmen über Verursachungsmechanismen.“[8] Die griechischen Mythen sind damit ein Beispiel für „mythische Historie“.[9]

Die Genealogien in 1. Mose 1–11 bekunden einerseits ein historisches Interesse vonseiten des Verfassers und seiner Leserschaft, doch andererseits darf nicht vergessen werden, dass hier eine Mytho-Historie erzählt wird – eine Literaturgattung, bei der chronologische Berechnungen nicht angebracht sind. Kenneth A. Kitchen merkt an, dass schon die Menschen des antiken Nahen Ostens darum wussten, dass die Welt extrem alt ist.[10] Laut den mesopotamischen Königslisten hatten die Könige in Sumer vor der Sintflut 241.200 Jahre lang regiert; nach der Flut folgten weitere 26.997 Jahre. Nach dem babylonischen Priester Berossus hatten in Babylon vor der Flut 432.000 Jahre lang Könige regiert.[11]

Demgegenüber ergeben die biblischen Genealogien ganze 1.656 Jahre von Adam bis zur Sintflut und weitere 367 Jahre von der Flut bis zur Berufung Abrahams. Nimmt man die Zahlen wörtlich, kommt man in Schwierigkeiten. So wäre Noah noch am Leben gewesen, als Abraham geboren wurde, und Sem hätte Adam um 35 Jahre überlebt. Das Buch Genesis gibt uns eine mythologische Geschichte der Welt, die nach den Maßstäben der Antike extrem kurz ist, fest strukturiert durch genealogische Vater-Sohn-Beziehungen, die keinen Raum für Lücken von Zehntausenden von Jahren zu lassen scheinen. Wir dürfen nicht meinen, dass diese Genealogien die enormen Zeitsprünge im Hinterkopf haben, die nötig wären, um sie mit dem, was wir über die Menschheitsgeschichte wissen, zu harmonisieren; aber wir sollten auch nicht glauben, dass es die Personen, die sie nennen, nie gegeben hat. Wir können beide Extreme vermeiden, indem wir die kurze Geschichte, die diese Genealogien erzählen, als Mytho-Historie verstehen, die nicht wörtlich genommen werden will.

Was Ihre zweite Frage betrifft, möchte ich Ihnen das sagen, was ich auch in meiner Debatte mit Christopher Hitchens sagte: Die fortschreitende Bevölkerungsexplosion auf der Welt führt dazu, dass die Zahl der Menschen, die vor der Zeit Christi auf der Erde lebten (selbst wenn wir mehrere hunderttausend Jahre zurückgehen), zunehmend unbedeutend wird gegenüber der Zahl der Menschen, die heute leben. Dass Gott die „Fülle der Zeit“ (Galater 4,4 rev. Elberfelder) abwartete, bevor er seinen Sohn sandte, um die Menschen zu erlösen, ist also überhaupt kein Problem. Christus starb nicht nur für die, die nach ihm kamen, sondern auch für die, die vor ihm lebten, inklusive Neanderthaler und Denisova-Menschen, so diese denn tatsächlich zur Familie der Menschen dazugehören.

(Übers.: Dr. F. Lux)

Link to the original article in English: https://www.reasonablefaith.org/writings/question-answer/the-genealogies-of-genesis-1-11/

[1] John H. Walton, „Response from the Archetypal View“, in: Matthew Barrett und Ardel B. Caneday (eds.), Four Views on the Historical Adam, Counterpoints (Grand Rapids, Mich.: Zondervan, 2013), S. 69.

[2] Jacobsen schreibt: „Unsere Schlussfolgerung bezüglich des historischen Wertes der Königsliste lautet daher, dass zwar die Anordnung und Abfolge der verschiedenen Dynastien als spätere, nicht weiter signifikante Konstruktion betrachtet werden kann, aber dass wir in dem Material dieses Dokumentes eine historische Quelle von hohem Wert vor uns haben, von der man lediglich ein paar übertriebene Regierungszeiten der frühesten Herrscher abtrennen sollte.“ (Thorkild Jacobsen, The Sumerian King List, Assyriological Studies 11, Chicago: University of Chicago Press, 1939, S. 167.)

[3] John H. Walton, The Lost World of Adam and Eve: Genesis 2–3 and the Human Origins Debate (Downers Grove, Ill.: InterVarsity Press, 2015), S. 102.

[4] William Henry Green, „Primeval Chronology“, Bibliotheca Sacra 47 (1890), S. 285-303.

[5] Nahum M. Sarna, Genesis, The JPS Torah Commentary (Phildelphia: Jewish Publication Society, 1989), S. 40.

[6] Jacobsen, The Sumerian King List, Spalte i.35 und ii.43.

[7] G.S. Kirk, Myth: Its Meaning and Functions in Ancient and Other Cultures, Sather Classical Lectures 40 (Cambridge: Cambridge University Press, 1970), S. 32. Selbst die Odyssee, so Kirk, spielt weitgehend in der vorgeblich historischen Welt. Vgl. G.S. Kirk, „On Defining Myths“, S. 55.

[8] Kirk, Myth, S. 240.

[9] Ebd., S. 254.

[10] Kenneth A. Kitchen, On the Historical Reliability of the Old Testament (Grand Rapids, Mich.: Wm. B. Eerdmans, 2003), S. 439. (Deutsche Ausgabe: Kenneth A. Kitchen, Das Alte Testament und der Vordere Orient. Zur historischen Zuverlässigkeit biblischer Geschichte, Gießen: Brunnen, 2. Aufl. 2012.)

[11] Stanley Mayer Burstein (ed.), The Babyloniaca of Berossus, Sources from the Ancient Near East 1/5 (Malibu, Calif.: Undena Publication, 1978), S. 48. – Diese Zahl würde die ersten babylonischen Könige in der Mitte des Pleistozäns ansiedeln, also in der Altsteinzeit, kurz vor dem Aufkommen des modernen Homo sapiens!

– William Lane Craig

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