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Die Religion in der Wissenschaft

In diesem Artikel erklärt Dr. Frank Turek, Autor, Apologet und Gründer von CrossExamined.org, wie die Eigenschaften des Universums und seiner Entstehung auf die Existenz einer übernatürlichen Ursache hinweisen. Basierend auf der aktuellen Urknall-Kosmologie beleuchtet Dr. Turek, warum die Eigenschaften von Raum, Zeit und Materie auf eine mächtige, intelligente und persönliche Ursache hinweisen – und wie diese Schlussfolgerung mit dem Gott der Bibel übereinstimmt.

Dr. Turek geht zudem auf die Reaktionen von Atheisten auf diese Argumentation ein und bezieht sich auf die Einsichten des renommierten Astronomen Robert Jastrow, der die „Religion der Wissenschaft“ kritisch betrachtet. Dieser Artikel bietet eine tiefgehende Analyse des Urknalls und seiner philosophischen Implikationen.

Urknall-Kosmologie: Was sie über den Ursprung des Universums offenbart

Wenn die derzeitige Urknall-Kosmologie korrekt ist (und die Beweise dafür sind sehr gut), dann ist das gesamte Raum-Zeit-Universum aus dem Nichts heraus explodiert. Daraus folgt, dass die Ursache des Universums diese Eigenschaften haben müsste:

  • Raumlos: Weil sie Raum erschaffen hat.
  • Zeitlos: Weil sie Zeit erschaffen hat.
  • Immateriell: Weil sie Materie erschaffen hat.
  • Mächtig: Weil sie alles aus dem Nichts erschaffen hat.
  • Intelligent: Weil das Schöpfungsereignis und das Universum genau geplant waren.
  • Persönlich: Weil sie die Entscheidung getroffen hat, einen Zustand des Nichts in etwas umzuwandeln (unpersönliche Kräfte treffen keine Entscheidungen).

Vergleich: Eigenschaften der Ursache und der Gott der Bibel

Dies sind die gleichen Eigenschaften wie die des Gottes der Bibel. Das ist ein Grund dafür, warum ich an den Gott der Bibel glaube und nicht an einen Gott der Mythologie wie Zeus.

Wie Atheisten auf diese Schlussfolgerung reagieren

Als ich diese Schlussfolgerung Atheisten gegenüber äußerte, reagierten viele von ihnen mit der Behauptung, ich würde spekulieren. Sie sagten, wir wüssten wirklich nicht, wie das Universum entstanden ist (siehe Kommentare zu den obigen Beiträgen).

Robert Jastrows Einschätzung der „Religion der Wissenschaft“

Dies ist genau die Art von Antwort, die laut dem agnostischen Astronomen Robert Jastrow für Atheisten üblich ist, die ihre eigene Religion haben – die Religion der Wissenschaft. Jastrow, der einst auf dem Stuhl von Edwin Hubble am Mount Wilson Observatorium saß, schrieb dazu:

„Es gibt eine Art Religion in der Wissenschaft … jede Wirkung muss ihre Ursache haben; es gibt keine erste Ursache. . . . Dieser religiöse Glaube des Wissenschaftlers wird durch die Entdeckung verletzt, dass die Welt unter Bedingungen entstanden ist, für die die bekannten Gesetze der Physik nicht gelten, und dass sie das Ergebnis von Kräften oder Umständen ist, die wir nicht kennen. Wenn das passiert, hat der Wissenschaftler die Kontrolle verloren. Wenn er die Auswirkungen wirklich untersuchen würde, wäre er traumatisiert. Wie üblich, wenn man mit einem Trauma konfrontiert wird, reagiert der Verstand, indem er die Implikationen ignoriert – in der Wissenschaft nennt man das ‚sich weigern zu spekulieren‘ – oder den Ursprung der Welt trivialisiert, indem er ihn Urknall nennt, als ob das Universum ein Feuerwerkskörper wäre.“

Die Bedeutung der Ursache außerhalb des Universums

Die Erschaffung des Universums aus dem Nichts bedeutet, dass es eine Ursache außerhalb des Universums gibt, die die oben genannten Eigenschaften besitzt.

Der Artikel untersucht die philosophischen und wissenschaftlichen Implikationen der Urknall-Kosmologie. Dr. Frank Turek argumentiert, dass die Ursache des Universums raumlos, zeitlos, immateriell, mächtig, intelligent und persönlich sein muss – Eigenschaften, die mit dem Gott der Bibel übereinstimmen.

Er beschreibt, wie diese Schlussfolgerungen oft auf Skepsis stoßen und bezieht sich auf die kritischen Kommentare des Astronomen Robert Jastrow, der die Herausforderungen beleuchtet, mit denen Wissenschaftler konfrontiert sind, wenn sie über den Ursprung des Universums spekulieren.

Der Artikel schließt mit der Erkenntnis, dass die Erschaffung des Universums aus dem Nichts eine Ursache außerhalb des Universums voraussetzt, die außergewöhnliche Eigenschaften besitzt – und damit den Theismus auf eine neue Ebene des Verständnisses hebt.

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